Kraulschwimmen Lehrstunde I

Heute gab es (anstelle des Kiel-Laufs 😦 ) die erste Kraul-Lehrstunde mit Super-Schwimmer-Cousin Oli.

Dafür, dass ich noch nie gekrault bin und mir auch im Vorwege keine großartigen Dokus darüber reingezogen habe, kam ich immerhin schonmal vorwärts. Mit Schnappatmung. So hatte sich das mein Schwimmmeister wohl nicht vorgestellt. „Du hast ja überhaupt keine Körperspannung“, „Arsch hoch“, „Du wackelst hier total rum“… So fing es an…

Nachdem ihm dann auch klar war, dass wir bei 0 anfangen müssen, haben wir uns zunächst auf die Beinbewegung konzentriert. Ich war bisher davon ausgegangen, dass wildes Strampeln effektiv wäre. Schön schwingende Beine aus der Hüfte. Nun sollten aber die Beine gestreckt und als Ganzes bewegt werden. Viel anstrengender. Und dabei noch den Arsch oben halten – ging ganz schön auf die Hüfte (Wurde besser bzw. erübrigte sich später mit gerader Körperlinie / Gesicht unter Wasser). Kaum ein paar Meter vorwärts zu kommen mit nur tretenden Beinen ohne eine Schwimmhilfe. Der Bademeister konnte sich das Trara nicht lang ansehen und brachte einen Ball zur Hilfe. Schwimmbrett hatte er nicht. Gut. „Ich denk Du läufst?!“ – Ok, Bewegungen schneller, nicht nachlassen… Teil I klappte also. Nur immer schön dran denken: Arsch hoch!

Nun die Arme. Am Beckenrand. Einen nach dem anderen. Der zweite geht erst los, wenn der erste wieder vorn angekommen ist. Schön langsam. Den Arm von vorn lang gestreckt im Kreis bis zur weitesten Streckung ans Bein führen, aus dem Wasser heben (Ellenbogen höchste Stelle) und eng am Körper lang, Fingerspitzen leicht über die Wasseroberfläche schleifend nach vorn. und einstechen. Klappte ganz gut mit dem Trick des „über die Wasseroberfläche schleifen“. Die Körperspannung erübrigte sich auch mit den gestreckten Beinbewegungen.

Schwerste Übung für mich: Atmen. Kein Wasser schlucken. Nicht gleich den ganzen Kopf vorn hoch aus dem Wasser reißen, sondern nur leicht seitlich drehen und kurz durch eine kleine Öffnung einatmen. Nicht den Mund aufreissen. Und unter Wasser leicht und gleichmäßig durch die Nase ausatmen! Nicht die Luft anhalten! Das unter Wasser leicht durch die Nase ausatmen fällt mir schwer. Ich halte immer die Luft an, um dann nach dem Dritten wie panisch nach Luft zu schnappen und dabei verschluck ich mich. Alternativ pruste ich alle Luft auf einmal aus und hab schon frühzeitig gar keine Luft mehr und muss auch schnappen. Also Ruhe bewahren und ganz langsam und ruhig versuchen… Zählen: 1,2, atmen… 1,2, atmen, 1, 2, atmen… wechselseitig. Dreierzug. klappt besser als jeden Zweiten einseitig.

Klappte zum Schluß nach 2 Stunden dann auch in Kombination schon ganz gut und ist definitiv ausbaufähig! Hat Spaß gemacht. Bis zur nächsten Triathlonsaison hab ich das drauf! 😀 Mal schauen, ob ich es Dienstag früh in die Schwimmhalle schaffe…

Auf jeden Fall gab´s im Anschluss erstmal n dickes Rumpsteak. Und Oli freut sich auch schon auf Zwischenberichte und die nächste Schwimmstunde!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s