16km windiger sonntagslauf am wasser

heute der erste lange lauf am stück nach meiner verletzungspause. ich war die ersten km trotz des heftigen gegenwinds total beflügelt und hatte ordentlich tempo mit teils pace unter 05:00. nach kurzer zeit machte sich allerdings ein ziepen in der linken oberschenkel-rückseite bemerkbar. ich hatte kurz überlegt, doch nicht die große runde zu laufen, mich dann aber doch dafür entschieden. ich schätze, ich hab mich vorgestern etwas zu motiviert gedehnt. es war zwischenzeitlich etwas unangenehm, aber ok.

als ich im projensdorfer gehölz ankam, hatte ich eh keine zeit mehr, mir gedanken um meine wehwehchen zu machen, denn der weg war so uneben, matschig und glitschig, dass ich sehr darauf achten musste, wo ich hintrat. ich hatte dann noch ein zwei hürden – im wahrsten sinne des wortes – zu nehmen, die der letzte sturm „christian“ hinterlassen hatte. die nächste gelegenheit runter zum kanal wurde genutzt. da gab es dann zwar nur asphalt zu laufen, aber immer noch besser, als immer wieder aufgrund der glitschigen unwegsamkeiten stoppen zu müssen.

der wind war extrem frisch und stark von vorn, so dass ich hin und wieder das fluchen bekam. zähne zusammenbeißen. der reisverschluss am hals ging immer wieder auf und zu, weil´s eigentlich zu warm war, der wind aber dann doch immer wieder in nacken pfiff. die richtige kleiderwahl finde ich da schwierig. anfangs hielt ich mich für zu warm angezogen, pfiff der wind, war´s genau richtig. windstille: wieder zu warm, …

am hindenburgufer tat sich die kiellinie ihrem ruf als sonntägliche flaniermeile gerecht – es war proppevoll. aber bei dem wunderschönen sonnenschein ist dem norddeutschen auch der sturm egal – man genießt das wohnen am wasser, und es ist wirklich wunderschön! noch zwei drei lange steigungen, die leider den abschluss dieser, meiner lieblingsstrecke, bilden und fluchs wieder to hus. meine beine waren schwer – sie sind es einfach nicht mehr gewöhnt.

mein rechter außen-knöchel muckert. ich schätze, dass sich die veränderte lauftechnik bemerkbar macht und sich die bänder und co erstmal daran gewöhnen müssen. wenn ich mich konzentriere, eher auf den äußeren fusskanten zu laufen, geht es besser. das werde ich bei gelegenheit nochmal bei ner laufanalyse checken lassen – es steht demnächst ein neuer schuhkauf an 🙂 so, fazit meines sonntagsausfluges:

16,76 km – 01:27:50 / pace 05:14
schuhe: adidas supernova glide 4 (orange).

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