einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen…

nachdem ich nun über winter meinen bussi abmelde, hatte ich das schwimmtraining schon abgeschrieben. glücklicherweise habe ich eine freundin, die früher regelmäßig im verein geschwommen ist – wir haben uns nun zusammengetan und wollen einmal wöchentlich gemeinsam unsere bahnen ziehen.

zunächst war ich davon nicht soo begeistert, denn ich belege mich ungern mit festen terminen und mache auch ganz gern allein sport, aber als es dann soweit war, freute ich mich doch drauf!

wir waren zu dritt los, eine freundin von ihr war noch mit von der partie. sonntag 08:30 abfahrt nach schilksee. ich war doch leicht gerädert, weil ich am samstag abend erst gegen 02:00h im bett war. ist ja so gar nicht meine zeit. aber kaum angekommen und im wasser war die müdigkeit wie weggeblasen.

svenja hatte mich kaum vier bahnen schwimmen („brustschwimmen mit zwischendurch tauchen“) gesehen, da wurde ich erstmal neu instruiert. dass man beim brustschwimmen so viel falsch machen konnte, hatte ich gar nicht angenommen. also ja, es war anstrengend mit meinem schwimmstil, aber es war ja schließlich auch „sport“ und ich wollte schnell schwimmen…

hin und her, viel rumprobiert, am ende hab ich verstanden, was sie versuchte mir zu erklären. und es hat irre viel spaß gemacht. ich hab früher immer den halben oberkörper aus dem wasser gerissen um zu atmen und bin dabei völlig in schieflage gekommen. hatte nackenschmerzen…

langsam den kopf zu heben und ihn sonst stromlinienförmig zwischen den gestreckten armen zu halten, und überhaupt auf körperspannung zu achten… es fühlte sich wesentlich flüssiger an als sonst. das war ein gutes gefühl.

mal abgesehen davon, dass ich sonst oft schon nach ner halben stunde keine lust mehr hatte, verbrachten wir ganze 1,5h im wasser. okay, mit instruktionen und kurz beraten zwischendurch, aber es war doch überwiegend aktives techniktraining. ziemlich cool.

am besten finde ich, dass die atmung anders ist. ich muss so schon darauf achten unter wasser langsam und gleichmäßig auszuatmen und hebe den kopf nur noch minimal über die wasseroberfläche zum einatmen. ich sehe nicht mal mehr, wohin ich schwimme, weil ich den kopf so niedrig hebe. somit schluckt man auch mal etwas wasser, aber es scheint mir die optimale vorbereitung auf die kraulatmung! das kann ich nämlich wesentlich ruhiger angehen lassen. neue hoffnung auf meine „kraul-karriere“! 😉

anschließend waren wir dann noch bei schönstem sonnenschein am bülker strand zum frühstücken. svenja hat auch einen bussi und jeder hatte ne kleinigkeit zu essen eingepackt. es gab tee, sonne und frische luft und die vorbeischreitenden spaziergänger erfreuten sich unserer gemütlichen runde.

sonntag ist also ab sofort schwimmtag!

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Ein Gedanke zu “einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen…

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