rückblick mit akutem „runner´s knee“.

irgendwie bin ich die letzten 2 monate nicht recht zum schreiben gekommen. und das obgleich ich wesentlich mehr (frei)zeit habe, als zuvor – reduzierung der arbeitszeit auf 30std. läuft und ist superkalifragelistischexpialigetisch! mir geht´s großartig! allein schon, dass ich im hellen feierabend habe und ne std mit chili drehen kann, ohne dass es dunkel wird, ist purer luxus.

für langstreckenläufe im winter ebenso perfekt: die gehen natürlich auch im dunkeln, aber dann eben nur an beleuchteten straßen – da ist´s ja meist net so schön. ja, schön wär´s, wenn ich denn laufen könnte 😛

um weihnachten herum war ich eine woche bei der familie und hatte mich sehr darauf gefreut, in der landschaftlich reizvolleren umgebung km zu machen. tatsache eher auf strecke und genuss statt tempo bedacht, lief ich die runden 20km um den großen und den kleinen see mit ner 05er pace. 05:08 war´s wohl. alles super. 2tage später mit chili los – 10 km langsam – auf halbem rückweg sticht und brennt es im knie. ich bin dann langsam nach hause. anschließend und auch in den nächsten tagen hatte ich schmerzen beim gehen und insbesondere beim treppab-steigen.

also wohl oder übel  erstmal laufpause! blöd halt, dass im mai ja der marathon in hamburg ansteht :-/

kurz darauf wurde ich krank und lag 2 wochen flach. absolute schonung. für´s knie war´s ja perfekt. leider musste ich feststellen, dass die reine schonung nichts am schmerz geändert hatte. schon nach kurzer zeit trat er wieder auf. warum?

im herbst hatte ich ja diese schienbein-episode und bin voll euphorie von ferse auf vorfusstechnik umgesattelt. völlig begeistert, weil sich das tempo „von ganz allein“ gesteigert hatte, bin ich ungeachtet der wadenschmerzen (muskelkater vorprogrammiert!) gleich voll wieder eingestiegen und hab mich zu neuen höchstleistungen getrieben. die 21km mal eben mit ner pace von 04:37 und solche scherze. naja, das hat sich wohl gerächt, ich hätte mich langsam an die neue funktionalität gewöhnen müssen. auch das krafttraining, dass ich seit der letzten verletzung wirklich regelmäßig gemacht habe (u.a. 3 sätze à 100 squats zb) konnte die funktionalität nicht auffangen.

hinzu kommt natürlich die fehlstellung meiner hüfte (ein bein ist länger). na jedenfalls behandelt mich meine physio-freundin jetzt sehr ausführlich. sie brauchte für ihre weiterbildung MT passenderweise gerade auch ein „opfer“. ich werde nun erstmal versuchen wieder über die ferse zu laufen und dann immer mal ein paar 100m mehr mit der vorfusstechnik einstreuen, um die funktionalität so wieder aufzubauen. nebenher habe ich mir gleichgewichtsübungen rausgesucht, die vielleicht noch tiefliegendere muskelgruppen ansprechen können, als das starre krafttraining.

ansonsten: nach wie vor vegan. mir fehlt kaum mal etwas. selten hab ich mal appetit auf käse, fleisch vermisse ich gar nicht. wenn ich mit freunden ausserhalb verabredet bin, esse ich „normal vegetarisch“. und wenn mir danach ist, greife ich auch mal zu schokolade. ich will mich ja nicht kasteien, aber die gelegenheiten werden immer weniger. zumal es mir auch geschmacklich gar nicht mehr so erstrebenswert vorkommt. fast wie mit TK pizza oder anderer fertigkost. ich fühle mich auf jeden fall auf nem ziemlich guten weg! vielleicht schaffe ich es die tage auch, mal ein paar „rezepte“ einzustellen… auf jeden fall soll es wieder regelmäßiger was zu lesen geben!

achja – auf kaffee verzichte ich auch gerade weitgehend. morgens gibt´s im moment grünen tee. der tut´s ebenso und ist (hoffentlich) gesünder.

cheers.

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2 Gedanken zu “rückblick mit akutem „runner´s knee“.

    1. ich hab ehrlich gesagt nicht groß gegoogelt. scheint aber ein typisches läufer problem zu sein – sonst wär ja auch nicht der name 😉

      wer “vernünftig” trainiert und sich langsam an tempo dauerläufe rantastet, wird vermutlich länger spaß und weniger probleme haben. ich muss einfach mal nen ganz zurück fahren.

      leider ganz klar:selbst schuld 😀

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