murphy’s law – frühmorgendliches laufen mit wind und wetter.

heut früh war ich richtig gut – kaum klingelte der wecker, ab aus dem bett und erstmal einen kaffee zum wach werden zubereiten. meistens nehme ich die tasse einfach mit zurück ins bett. chili bleibt ja als verkapte langschläferin eh immer noch liegen und freut sich, wenn ich wieder komme und sie erstmal ihre morgendliche streicheleinheit bekommt.

ja, der hund schläft im bett, ja, dann sind da überall haare auf der decke, nein, ich finde das nicht eklig. ich hätte mir das früher auch nie vorstellen können, aber gerade für sie ist diese nähe sehr wichtig. sie tut sich andere zeit schwer, sich richtig kuscheln zu lassen und da ist diese nahe sicherheitszone super.

nach der ersten kuschelrunde ging es also ab in die laufschuhe und meine vierbeinige begleitung lies sich heut auch nicht lang bitten. morgens gegen 6h ist es bei uns aktuell noch stockfinster, also ging es mal wieder mit stirnlampe aus dem haus. da gewöhnt man sich dran, ist eigentlich gar nicht so unbequem.

als wir starteten, fisselte es leicht, das finde ich meistens sogar ganz angenehm, aber bereits nach einigen 100metern fing es richtig an zu regnen – kaum raus aus dem dorf machte sich dann auch der beißende wind über den freien feldern bemerkbar. ich hatte zuhause noch überlegt, die dickere regenjacke anzuziehen, mich aber aufgrund der milden temperaturen dagegen entschieden. wie ärgerlich, dass ich nun ein sich vollsaugendes baumwollshirt trug.

da erwachte auch schon der innere kampf – strecke abkürzen oder durchziehen? es ist echt mal unangenehm, wenn einem dieser nasse regen ins gesicht prasselt, die nasse kleidung klebt und kalter wind von der seite drückt. nichts desto trotz sind wir die längere runde gelaufen und am ende war es auch nur halb so wild. wenn man denn erstmal richtig nass ist… 😉

6,03 km – 00:34:49 / pace 05:46
schuhe: cloud racer.

interessant fand ich, festzustellen, dass es viel weniger gruselig ist, im dunklen strecken zu laufen, die man schon häufiger im hellen gegangen ist. also unsere standardspazierrunde zu laufen, fand ich heut jedenfalls überhaupt nicht gruselig – im gegensatz zu der ausgedehnten runde neulich,wo mir aus dem dickicht gelbe augen entgegen funkelten.

für krafttraining war „leider“ (…) keine zeit mehr. der regen hatte übrigens pünktlich mit unser heimkehr wieder aufgehört.

zum frühstück gab es auf die schnelle einen von den leckeren kakao-bananen-muffins und einen weiteren kaffee-to-go mit auf die autofahrt. ich genieße das – diese halbe/dreiviertel stunde autofahrt am morgen mit dem kaffeebecher in der hand… die rückfahrt mag ich allerdings gar nicht – da kommt es mir oft ewig vor. komisch, das ging mir beim radeln auch immer so, dass mir der hinweg freude bereitete, während der rückweg eher quälkram war…

fazit: morgenläufe sind immernoch der beste start in den tag!

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