minestrone – bunte gemüsesuppe zum aufwärmen

nach dem langen lauf durch wind und regen musste es heut mittag etwas deftig-wärmendes sein. was kommt da besser als eine suppe? als hätt ich´s gestern geahnt, hab ich minestrone über nacht in wasser weichen lassen.

minestrone – das sind also ganz viele bunte bohnen und linsen. also viel gutes, pflanzliches eiweiß! die haben mich irgendwann im reformhaus mal angelächelt und sind irgendwie nach dem ersten versuch in der ecke verschwunden. war ja auch sommer…

die linsen-bohnen werden also mit gemüsebrühe etwa eine halbe-dreiviertel stunde in gemüsebrühe aufgekocht. damit auch noch was gesundes dabei ist, hab ich die gemüse-reste aus dem kühlschrank verwertet. von rotkohl über fenchel, möhrchen, pilzen und brokoli – es war von allem etwas drin. petersilie dazu und fertig 🙂

mir hat´s sehr gut geschmeckt, ich hoffe das die wirkung die man nun erbsen, bohnen, linsen nachsagt, sich morgen in grenzen hält… 😉

minestrone

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kürbis-„hirse-risotto“ mit fenchel, lauch und champignons

einen hab ich noch… einen letzten gruss aus dem schönen, goldenen herbst: kürbis 🙂

heute ausnahmsweise mal nicht aus dem ofen, sondern als art risotto mit fenchel, lauch und champignons.

statt reis nehme ich meist lieber hirse – die ist schneller gar und enthält ausserdem ordentlich eisen und magnesium. heut früh hab ich damit sogar mein porridge gemacht – die hirse dazu einfach in pflanzenmlich kochen!

für zwei personen brauchst du:

1 EL olivenöl oder kokosöl
1/2 fenchelknolle
1 kleinen kürbis (hookaido)
1 stange porree
250 g champignons

1 TL kurkuma
1 prise koriander
salz, pfeffer / chili nach belieben
1 EL agavensirup

150 g hirse
300 ml orangensaft

alles klein schnibbeln und zusammen mit etwas öl in die beschichtete pfanne geben. andünsten und anschließend mit o-saft ablöschen, würzen und die hirse dazu geben.

etwa 15 minuten köcheln lassen, bis die hirse gar ist. das war´s schon – guten appetit!

hirse-risotto

scharfes maronen-risotto mit champignons

esskastanien sind ein kleines herbstwunder! sehr lecker, leicht süß-nussig und vielfältig in der zubereitung – was das beste ist: sie sind basisch! neben hochwertigem, pflanzlichen eiweiss enthalten sie auch wertvolle mineralstoffe, wie bspw. kalium sowie b-vitamine und vitamin c.

im herzhaften risotto machen sich die leicht süßlichen maronen ganz wunderbar!

du brauchst:

200 g maronen, vorgekocht und geschält
1 kleine zucchini
3-4 champignons

1 tasse reis / risotto-reis
2 tassen gemüsebrühe
1/2 tasse weißwein

1 rote zwiebel
2 zehen knoblauch
2 esslöffel olivenöl
1 teelöffel chili-flocken
salz, pfeffer nach belieben

zwiebeln und knoblauch klein schneiden und in dem olivenöl anschwitzen. reis dazu geben und ebenfalls ca 1-2 minuten im heißen öl wenden, bis sich die reiskörner vollgesogen haben. anschließend mit der gemüsebrühe und dem weißwein ablöschen und einkochen lassen.

nach etwa 10 minuten kleingeschnittene zucchini, pilze und maronen hinzugeben und mit salz, pfeffer und chiliflocken würzen. nach weiteren 10 minuten (je nach kochzeit des verwendeten reis) die hitze abstellen und das risotto ruhen lassen.

nach belieben mit kräutern (z.b. basilikum oder petersilie) oder sprossen dekorieren.

Maronen-Risotto mit Champignons

herbstliches rübenmus mit champignons

so langsam macht sich auch in schleswig-holstein der herbst bemerkbar, beim spazieren kann man schon fast handschuhe und mütze gebrauchen. was gibt es da besseres, als warme wintergerichte? saisonales gemüse ist frisch, lecker und preiswert – und es bringt abwechslung auf den tisch. heute: rübenmus (ohne kartoffeln) 🙂

1 zwiebel
2 knobizehen
1/2 rübe
2 karotten
2 pastinaken
4 champignons (statt kassler)
muskat, pfeffer und salz nach belieben

die zwiebel mit dem knobi in etwas öl anschwitzen. rübe, karotten und pastinaken schälen und zusammen mit den champignons ebenfalls dünsten. mit ca 1/2 liter gemüsebrühe ablöschen und 20-30 min. köcheln lassen. dann mit dem pürierstab zerkleinern.

rübenmus

ofengemüse mit buchweizentürmchen

ich liiiiebe ofengemüse! habt ihr bestimmt schon gemerkt, so oft wie es in letzter zeit ofenkürbis, ofenkürbis oder ofenkürbis gab 😉

es ist nunmal das einfachste, schnell zubereiteste und obendrein fast-leckerste gericht, was es bei mir echt ständig gibt. auch wenn es mir spaß macht, in der küche zu stehen – ich mag es praktisch und nicht zu aufwendig. obendrein ist das gemüse aus dem ofen noch gesund (damit meine ich, es bleiben die nährstoffe besser erhalten), wenn man es nicht zu heiß und zu lang darin lässt. kurz klein schnibbeln, bisschen öl drüber, salz, pfeffer, ggf andere gewürze – ich streu manchmal sesam – ab in den ofen. 20min bei 200° und fertig. noch schön knackig!

neulich gab es mal etwas buchweizen dazu, der soll ja auch sooo gesund sein. weil er an sich schon keine schöne farbgebung hat, hab ich ein kleines türmchen gebaut, was ihn ja im nu zum hingucker verwandelt. einfach den gekochten buchweizen in eine tasse drücken, umstülpen und des wär´s.

sieht super aus und schmeckt! am besten mit etwas qvark dazu.

blumenkohl mit curry-(soja-)sahnesoße und gerösteten haselnüssen

kürzlich stolperte ich beim stöbern anderer blocks über petronella petersilie´s blumenkohl mit currysoße – rezept und bekam sogleich appetit.

blumenkohl gehört eigentlich nicht zu den gemüsesorten (kohl allgemein eigentlich nicht, ich taste mich gerade erst ran), die bei mir regelmäßig auf dem teller landen. ich kann mich erinnern, dass ich ihn früher auch nie besonders gern gegessen hab, wenn ihn meine mutter oder meine oma zubereitet haben. mittlerweile mag ich ihn ab und an ganz gern. ich steh auch total auf muskat.

heute sollte es allerdings curry sein. ich bin an sich eher für herzhaftes zu haben, aber currysosse mag ich am liebsten leicht lieblich. dafür hab ich meinen agavensirup.

  • blumenkohl
  • zwiebeln, knoblauch
  • pilze
  • salz, pfeffer
  • curry, kurkuma
  • gemüsebrühe
  • mehl (ich hatte kichererbsenmehl – glutenfrei)
  • sojasahne
  • agavensirup
  • haselnüsse

der blumenkohl wird am besten gedünstet. ca 20-30 min. es gibt dazu im supermarkt so einen kleinen einsatz, den man in den kochtopf stellen kann. das ding finde ich mittlerweile sehr praktisch. man kan aber natürlich auch einfach ein passendes sieb benutzen.

zwiebeln und knobi werden kleingeschnibbelt und in öl angeschwitzt, bis sie glasig sind. anschließend werden die pilze kurz mit gedünstet. dann mit einem schuss gemüsebrühe ablöschen und etwas mehl unterrühren. würzen und mit einem schubs sojasahne und agavensirup versehen. ich kann hier leider keine genauen angaben machen, weil ich immer so pi-mal-daumen koche und zwischendurch schmecke. die soße kurz aufkochen lassen.

haselnüsse grob hacken und in einer pfanne ohne öl kurz anrösten.
anrichten und fertig. ich finde es super einfach und total lecker! 🙂

butternut! abwechslung muss sein.

endlich hab ich es geschafft einen butternut zu erjagen, den wollte ich schon ewig probieren. ich hatte ja schon erwähnt, dass es bei mir gerade ständig kürbis gibt  und eben auch ständig aus dem ofen. das ist einfach super praktisch und total lecker. aber etwas abwechslung ist auch ganz nett. ok, zwischendurch gab es auch ofenkartoffeln und anderes ofengemüse… ich bin gerade faul 😉

heute also butternut! längs halbiert und das innere rausgekratzt, etwas öl drüber geträufelt, salz, pfeffer und ab in den ofen. total simpel. ich hatte dazu qvark (abgetropfter sojajoghurt mit gurke, zwiebel, basilikum, knobi, salz, pfeffer, paprika) vorbereitet.

ehrlich gesagt bin ich enttäuscht. vielleicht hatte ich keinen guten kürbis erwischt, das „fruchtfleisch“ war sehr sämig und vor allem total süß. das hat mir nicht so gefallen – der hookaido hat zwar auch so einen leichten touch, aber das fleisch ist doch etwas fester und herber. da bleib ich also doch lieber meinem hookaido treu.

gibt es eigentlich noch weitere solche kürbissorten?! im supermarkt hab ich bisher nix weiter gesehen.